Eine kleine Jack Russell Dame zieht ein

 

Unsere kleine Greta, die mir auf einem Internetfoto, wo sie circa 10 Tage alt war, zuzwinkerte und mein Bauch mir sagte, die ist es, zog im August 2010 bei uns ein.

Nach etlichen Besuchen, die der Züchterin viel Zeit, Mühe und Nerven abverlangte, da ich sie mit Fragen nur so überhäufte, ich die Seelenverwandtschaft mit diesem Hund lange Stunden vor dem Einzug bei uns, egoistisch genießen wollte und wir es „ziemlich nervig“ nicht erwarten konnten, dass sie endlich alt genug war zum Umzug, zog sie nun endlich mit mir los.  

 

Was war ich glücklich!

 

Zwei Stunden später wollte ich mit Greta in ihrem neuen Heim sein, mit der Familie auf unsere süße Maus mit Kaffee und Kuchen anstoßen und sie ihren Mitgefährtinnen vorstellen.

Als  uns kurz vor Hamburg ein langer Stau erwartete, setzte ich alle Hoffnung auf die „Navimarie“, mit Stauumleitung und Gretas zweiter Mahlzeit, die sie genüsslich schlafen ließ.

 



 

Langsam bewegte sich die Autoschlange Richtung Baustelle und die Hoffnung stieg, dass danach alles beim Alten wäre. Doch wir blieben natürlich mitten in der Baustelle hängen. Linker Hand von mir die Leitplanke, die mir das Aussteigen unmöglich machte, rechts ein polnisches Auto, dass zur rechten Seite den ersehnten Grünstreifen zum Aussteigen besaß.

Mittlerweile waren 3 Stunden vergangen. Ich hoffte, Greta würde in ihrer Box im Kofferraum einfach nur schlafen. Die Sonne brannte, ein Glück besitzt mein Auto eine Klimaanlage… Das polnische Auto nebenan leider nicht. Die drei Herren, die in der Sonne brannten und ich, machten einen Deal.

Zwei betüttelten Greta im Kofferraum, brachten ihr Wasser und einen Kauknochen, den mein Sohn mir, ein Glück, vorab noch für Greta mitgegeben hatte, denn ich konnte ja nicht zu ihr!

Dafür bekamen die Männer meine zwei Selterflaschen und eine Bifi! Es klappte alles prima. Not macht eben erfinderisch! Nun fing meine „Navimarie“ an zu schreien, bitte wenden, bitte wenden! Haha, nur wie? Wusste „Navimarie“ nicht, dass wir auf einer Autobahnbaustelle standen? Auch wenn ich gewollt hätte, keinen Zentimeter ging irgendetwas. 4 Stunden waren seit Abfahrt vergangen, die arme Greta! Wie lieb sie ist! Nun ging es langsam, langsam vorwärts. Höhe Hamburg sollte ich, laut „Navimarie“ abfahren, ein Glück folgte ich ihr, denn als ich an anderer Stelle über die Autobahn blickte, sah ich die Vollsperrung, die ein Laster verursachte. Ich winkte den polnischen Landsleuten während der Auflösung des Staus noch mal freundlich zu und gab, um es nett auszudrücken: Hackengas!

Zuhause, wir kommen jetzt endlich in deine Nähe!

Nach knapp 6 Stunden kamen wir endlich erschöpft und müde zu Hause an. Greta war die ganze Autofahrt über so lieb gewesen und mit ihren knapp 10 Wochen hatte sie sich noch nicht mal gelöst - was für ein Hund! Meiner eben!

Mein Mann wechselte gleich den Kaffee mit Rotwein und Kuchen mit Grillfleisch!

Greta erkundete sogleich mit ihren neuen Freundinnen und uns den Garten und es schien, als ob sie schon immer hierher gehört hatte.

Wir alle hier haben unser Greta-Mädchen sehr, sehr lieb gewonnen und wollen sie nicht mehr missen. Vielen, vielen Dank Ruth, für dieses entzückende Wesen!

Oft denke ich, dass die nicht geahnte Lücke in unserer Familie mit Greta ausgefüllt wurde. Wir sind einfach glücklich, dass das Schicksal sie zu uns führte!

 

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Ein kleiner Hund....
ein Herzschlag
zu meinen Füßen