Jack Russell Terrier
"von der Bramau"

Katzenschreck

Katzenschreck

 
 

Als wir im Juni, vor ein paar Jahren, in unser neues Heim an der Bramau zogen, verlief zwischen unserem Grundstück und den Nachbarhäusern noch kein Zaun. Da wir mit zwei Hunden einzogen und diese ALLES erforschten, war es nicht immer leicht, unser Haus entspannt fertig zu bauen.

Luzie, meine erste Jack Russell Hündin, liebte es, Grundstück und Nachbargrundstücke zu erkunden, hatte bald eine Menge Freunde, ob Mensch, ob Tier und wurde zusehends…dicker?! Wir kürzten die tägliche Futterration, doch dies zeigte keinerlei Wirkung, Luzies Bäuchlein wuchs und wuchs weiter.

 

Natürlich war die erste Überlegung, ob es in der Nachbarschaft wohl auch einen liebenswerten Rüden gab?

Uns war ein bisschen mulmig, mussten wir doch kurze Zeit, nach unseren Überlegungen wieder zur „Luzie Suche" ausrücken. Die Kinder an der Au, Jan auf den linken, ich rechte Grundstücke…nichts.

Nach langer Suche im Haus angekommen, lag Luzie mit eingeklemmter Rute aber mächtigen Bauch schon in ihrem Körbchen. Wo sie wohl wieder herkam?

Am nächsten Abend auf der Terrasse hörten wir Luzie weit weg bellen, kurzer Hand nahmen wir die Beine in die Hand, zwei Grundstücke weiter sahen wir drei Katzen, die fauchend im gebührenden Abstand, von Luzie in Schach gehalten wurden. Plötzlich drehte Luzie sich weg und war nicht mehr zu sehen. Wir riefen – keine Reaktion, einfach nichts.

Als wir endlich bei dem Grundstück im Parcourlauf ankamen, schließlich ließen uns Tomatenstauden, Blumentöpfe und Gartenmöbel nicht ohne blaue Flecken gehen, war von Luzie keine Spur mehr. Später lag sie wieder dick in ihrem Körbchen…

Als Luzie ihr Übergewicht abschlief, schmiedete die Familie einen Plan. Einer linkes, anderer rechtes Grundstück, einer an der Straße, der Nächste lauert auf Luzies Abmarsch zum Übergewicht! Gesagt- getan. Am nächsten Tag , NICHTS - Darauffolgender Tag, NICHTS- Das gab es doch nicht, jeder diskutierte, doch dann endlich am dritten Tag, trippelte Lüzchen Richtung Garten ab, als ob sie nur ein wenig schnüffeln wollte, wurde ihr Gang zum Trab, zügig um die Lorbeerbüsche, schon war sie nicht mehr in Sicht. Tarnungskommando war unterwegs, pirschte sich immer dichter, schon wieder ein Wauwau, die Katzen sprangen, Luzie in Drehung, wir ein Glück da-!?!----um zu verhindern, dass Luzie wieder sämtliches Katzenfutter und Katzenmilch zu sich führte.

Wir haben so gelacht…..

2 Wochen später erst, war der Zaun fertig. Des Öfteren hörten wir noch den Nachbarn in dieser Zeit verlauten, wenn ich dich erwische, ziehe ich dir die Hammelbeine lang, oder er würde Katzenfutter aus ihr machen. Zum Glück hat er es nicht wahr gemacht!

Nach Fertigstellung des Zaunes haben wir dann einen riesigen Korb, mit allerlei Katzenleckereien gepackt und diesen mit einen Schnäppeckes für den Nachbar, zusammen mit Übeltäterin Luzie, vorbei gebracht. Da konnte auch er über Lüzchen herzlich lachen und erzählt dieses noch heute gerne, bei so mancher Nachbarrunde!

Jack Russell Terrier sind halt so süß und schlau und haben halt so kleine, liebenswerte Marotten!

 
 
 
 
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